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Es werden Posts vom Oktober, 2019 angezeigt.

Camping in Jerewan und Umgebung

Reisen im Schatten des Ararat Den imposanten Berg Ararat immer im Blickfeld reist man in und um Jerewan. Das "Best of" dieser touristisch gut erschlossenen Gegend schildere ich hier. Riesige Teekanne in Jerewan. Das hiesige Heißgetränk war allerdings nicht so mein Fall. Ich bevorzuge Cream Tea .  Das schönste Picknick  Zugegeben: Den klarsten Blick auf den Ararat, an dem angeblich die Arche Noah strandete, hatten wir von der Türkei aus. Die wiederum riegelt Berg und Grenze hermetisch ab, sodass man ihn nur noch mit Sondergenehmigung besteigen kann.  Beeindruckt war ich trotzdem von dem leicht diesigen Blick, der sich mir von Khor Virap aus bot. Was klingt wie eine thailändische Insel, war in Wirklichkeit ein sehenswertes Kloster nahe der türkischen Grenze. Khor Virap (oben) und Ararat (unten).  So nahe, dass wir aus Versehen plötzlich vor dem schwer bewachten Grenzzaun standen, als wir nur mal schnell um den Klosterberg spazierten. Wir

Armenien - Mit dem Wohnmobil durch das Land der 1000 Farben

Sewansee. Die Berge erinnerten mich an Elefantenfüße.  Was ein faszinierendes Land! In Armenien gibt es alle paar Kilometer wunderschöne Kirchen und Klöster zu sehen, unberührte Natur, wilde Flüsse und atemberaubende Bergwelten. Und noch nie hatte ich im Herbst so viele schöne Farben gesehen wie in Armenien. Friedhofskapelle von innen.  Blick vom Kloster Odzun bei Georgien.  Abschottung und Konflikte Jedem Grenzübergang haftet eine Spur von Abenteuer an. Es wird aber auch sichtbar, wie Staaten sich nach außen abschotten. Nirgendwo war dies so deutlich wie in Armenien: Von Aserbaidschan mussten wir nach Georgien fahren, um nach Armenien einreisen zu können. Dasselbe erwartet uns auf dem Weg in die Türkei.  Armenien und Aserbaidschan führen einen sogenannten kalten Konflikt über die Region Bergkarabach, das von Armenien besetzt wird.  So kalt kann der Konflikt jedoch gar nicht sein, da immer noch geschossen wird.  Vorbei an Bergkarabach  Die Militärpräs

Camping in Azerbaijan: Being a special guest

I had heard nothing about the Caucasus region except for conflicts and wars. However, during my voyage I also encountered the greatest hospitality ever. Tea time  One evening we were walking through a village near Quobustan, Azerbaijan, way off the touristic paths. A family who was sitting in front of their farm invited us for tea. We were curious to learn about their lives, so we thankfully accepted the offer. The most famous tourist attraction near the village: The petroglyphs of Quobustan Park.  About ten people joined us in a huge dining room that also served as a bedroom and had huge piles of beddings in the corner. While we were sitting at the table with the men, the women were lined up in the second row with the children. Despite that obvious hierarchy, all of us chatted with each other. Communication in modern Babylon  I say "chatted", but actually communication was quite difficult. I tried my best in Turkish . However, Turkish is only similar t

Baku - Wie Goldmarie und Pechmarie

Alt und Neu in Baku.  Uferpromenade am blauen Meer, stürmisches Wetter im Wechsel mit Sonnenschein, ein futuristisches lilienförmiges Veranstaltungsgebäude: Baku.  Blick auf Baku und die Touristenbahn.  Ein prächtiger Palast, Hochhäuser in Form von Flammen, alte und neue Moscheen: Baku. Lilie am Kaspischen Meer.  Souvenirläden, eine prächtige Einkaufszeile, göttliche türkische Baklava aus einer rumpeligen Hinterhofbackstube, die sicher nicht nach europäischen Hygienerichtlinien arbeitet: Baku.  Türkische Baklava.  Marmorne Fußgängerunterführungen, um bei dem Weg über viel und schnell befahrene Straßen nicht zu verunglücken: All das gibt es in der aserbaidschanischen Hauptstadt am Kaspischen Meer. Mehr brauche ich dazu gar nicht zu sagen, am besten, ihr schaut euch hier mal selbst um.  Blick auf Wohnhaus vom Palast aus.  Die Berichte und Bilder zur Stadt hatten mich nicht umgehauen und ich wollte Baku deshalb schon auslassen. Im Nachhinei

Vom Kaukasus ans Kaspische Meer - Quer durch Aserbaidschan

Die Fahrt vom georgischen Grenzort Lagodechi nach Baku in Aserbaidschan war voller herausragender Aussichten. Selten haben mich Landschaften so sehr fasziniert! Im Teegarten von Muxas (Aserbaidschan).  Dörfer wie aus dem Bilderbuch  Auf georgischer Seite übernachteten wir bei Lagodechi in der Nähe des gleichnamigen Nationalparks in einem sehr urtümlichen Dorf. Ein Wachhund lief uns fast vors Auto, Kühe zogen abends am Wohnmobil vorbei und auf der Straße wanderten Gänseherden. Eine riesige schwarze Sau kam beim Spaziergang grunzend auf uns zu und ein Dorfbewohner, der unser ängstliches Gebahren verfolgt hatte, beruhigte uns. Naja, es war ja nur ein Haus- und kein Wildschwein!  Dorf im georgischen Nationalpark Lagodechi.  Die Bewohner saßen abends vor ihren Hütten und verarbeiteten das Obst aus ihren Gärten. Erster Eindruck von Aserbaidschan: Super Straßen!  Auf aserbaidschanischer Seite in Muxas sah das Straßenbild nicht anders aus. Nur gab es hier ei