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Es werden Posts vom November, 2019 angezeigt.

Irans Süden mit dem Taxi: Yazd, Schiras und Persepolis

Meine erste Wüste sah ich im Süden des Irans. Hier konnte ich auch reichhaltige Architektur bestaunen, immer begleitet von den Werberufen der geschäftstüchtigen Tourguides, Taxifahrer und Gastronomen. In der Wüste Dasht-e lut.  Mit Chauffeur durch den Iran Die Fahrten auf der Strecke von Yazd über Persepolis nach Schiras unternahmen wir mit dem Privattaxi. Klingt nach Saus und Braus, war aber durch den Benzinpreis von 8 Cent pro Liter zumindest für Westler leistbar und ersparte strapaziöse Busfahrten. Nur eine Woche nach dieser Tour wurde der Benzinpreis erhöht, was bekanntermaßen Anlass umfangreicher Proteste im wirtschaftlich gebeutelten Land war. Bei den Aufständen kam es durch das harte Eingreifen der Regierung zu über 100 Todesfällen, auch von Kindern.  Wir waren also in einer Phase der Ruhe vor dem Sturm unterwegs, was ich in meinem Beitrag über Teheran näher beschreibe.  Oasenstadt in der Wüste Auf dem Weg von Isfahan in Richtung Süden tauchte

Täbris und Isfahan - Klotzen statt Kleckern

Vielleicht lag es an den Luxushotels, die wir in scharfem Kontrast zum Leben im Wohmmobil als Behausung gewählt hatten, aber Täbris und Isfahan beeindruckten mich mit Pomp und Glamour. Mister Ali in seinem Laden beim Bazar von Täbris.  Sie sind die wahren Könige der iranischen Straßen und einfach überall...  Der Bazar von Täbris Der riesige Bazar von Täbris, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, war einfach unvergleichlich! In den unzähligen Gängen kann man herrlich schlendern, sich verlaufen, staunen und natürlich Geld ausgeben. Die Auswahl an Schmuck, Stoffen, Kleidung, Nahrung, Teppichen und Geschirr ist überwältigend.  Der leergefegte Bazar von Täbriz nach Feierabend.  Man muss nur aufpassen, dass man nicht von den zahlreichen Lastenträgern überfahren wird, die in hoher Geschwindigkeit schwer beladene Sackkarren durch die engen Gänge und den dichten Publikumsverkehr schieben.  Im Bazar tauschte ich dann auch meinen verwaschenen Schal, den ich als Hijab

Wie man mit dem Bus in den Iran reist - Abenteuer Grenze

Mein Bedarf an Abenteuern ist vorerst gedeckt. Die ausführliche Grenzkontrolle in Aserbaidschan , unsere Begegnung mit den  moldawischen Grenzpolizisten und meine Reise von Rumänien nach England über Land  waren Spaziergänge verglichen mit der Einreise per Bus in den Iran. Auf dem geschmackvollen Sofa im Hotel in Urmia.  Iranreise trotz Trump Aufgrund der US-amerikanischen Drohgebärden hatten wir uns eigentlich schon von dem Plan einer Iranreise verabschiedet. Da die begeisterten Berichte anderer Touristen jedoch Bedürfnisse weckten, entschieden wir uns auf den letzten Drücker doch noch für die Reise.  Während Fluggäste ein Visum bei Ankunft beantragen können, müssen Landgänger dieses etwas umständlich vorab beschaffen. Wir folgten dabei der hilfreichen Anleitung von Autowanderer und wendeten uns an die kompetente Agentur Orient Express.  Mit einer Online-Registrierungsnummer gingen wir anschließend zweimal zum iranischen Konsulat in Erzurum. Nach eineinhalb Stunde