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Es werden Posts vom Dezember, 2019 angezeigt.

Warum Reisen für mich Luxus ist

Luxus pur: E-Piano-Spielen auf einem Campingplatz in Griechenland.  Terence, Ende 30, lange Mähne, schlacksig, Brille und jahrealtes Shirt bedruckt mit verwaschenen japanischen Schriftzeichen, liegt entspannt auf seinem Bett im winzigen "Five bed mixed dorm" eines irischen Hostels und schaut einen Fantasy-Film auf dem Laptop. "And then comes this woman and suddenly starts talking to me," wird er am nächsten Tag über die plötzliche Ruhestörung sagen. Pech gehabt, Terence! Wir teilen uns ein Zimmer mit drei anderen und ich habe Lust, mich zu unterhalten.  Typisches Chaos im Schlafsaal. Dieser hier im Abigails in Dublin war recht geräumig.  Im Alltagsleben wären der selbst ernannte "Geek" aus Südafrika und ich uns nie begegnet. Doch schon am nächsten Nachmittag sitzen wir gemeinsam mit dem jungen Basken Jorge in einem Café und unterhalten uns über die großen Themen: Leben, Tod und was uns wirklich wichtig ist. Für solche Begegnungen liebe

Zypern mit dem Wohnmobil

Kaum betrat ich Girne auf Nordzypern, fühlte ich mich heimisch.  Auf der Insel war das Klima noch ein bisschen milder als auf dem türkischen Festland. Ich packte also Ende November erstmal meine T-Shirts wieder aus. Sehr angenehm! Einmal Sonnengruß auf der Halbinsel Karpas. Einen schöneren Ort für dieses esoterische Motiv hätte es nicht geben können.  Das Mittelmeer durch seinen Wellengang auch eher aus wie der Atlantik. Das alles erinnerte mich stark an Südengland.  Very british Das ist kein Zufall, denn Englisch und Türkisch sind die Sprachen, die ich im Norden der Insel am häufigsten hörte. Der Hafen von Girne war eine Art englisches Sea side town. Neben dem "Hotel British" gab es den englischen Pub "George".  Hafen von Girne und englischer Pub.  Das Städtchen schien ganz auf seine britischen Besucher eingestellt: Neben türkischen Speisen gab es in den zahlreichen Touri-Restaurants alles, was die britische Küche hergibt. Auch die