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Es werden Posts vom Januar, 2020 angezeigt.

Cycling the Caminho Português 3 - From Coimbra to Santiago de Compostela

After the start in Lisboa and the first stretch to Coimbra (read here and here in German) I had to push hard at times when I cycled the Portuguese Way of Saint James to Santiago de Compostela - the Caminho Português. But it was worth it! I guess every pilgrim has one version of this picture: Pilgrim in front of the Cathedral in Santiago de Compostela.  Iberian countryside What I loved most about the Caminho Português: It gives you an impression of real rural life on the Iberian peninsula. There were many great views, but not all  of the stretches were super stunning and instagramable. I passed little villages that were completely empty except for a few elderly inhabitants. Church and Mother Mary on the Caminho Português.  I also saw industry. And I saw endless eucalyptus forests that were surely not planted for biodiversity but for quick profit. Industrial area on the Caminho Português.  I guess, I just saw the real life. These crosses could be se

Von Lissabon nach Coimbra - Mit dem Fahrrad auf dem Caminho Português 2

Die erste Etappe des Portugiesischen Jakobswegs (Caminho Português) bot alles: Mittelalter und Moderne, Naturlandschaft und Industrie, Schönheit und Hässlichkeit. Hier hätte ich auch gerne studiert: Universität Coimbra.  Wie sich  die Welt verändert Weniger schön waren die ersten drei Tage. Nach meinem Start in Lissabon ( hier ) fuhr ich streckenweise durch Industriegebiete, vorbei an Fabrikhallen, Kraftwerken und intensiver Landschaft. So hatte der Weg im Mittelalter bestimmt nicht ausgesehen! Zum Glück konnte ich mit dem Rad schnell daran vorbei fahren. Feld und Industrie bei Lissabon.  Für Fußpilger kein Problem, für Radpilger nervig: Viele Bahnhöfe mit meist defekten Aufzügen mussten überquert werden. Anstrengend, wenn man hier ein Rad mit Satteltaschen runterschleppen muss. Die wundersame Rettung Geschwächt von meiner Lahnsteiner Erkältung  radelte ich eher unsportlich. Erst als mich ein Läufer gleich dreimal überholte, trat ich etwas beherzter in die P

Mit dem Fahrrad auf dem Caminho Português 1 - Start in Lissabon

"Ich bin dann mal weg" würde ganz gut passen. Denn Hape Kerkeling war nicht ganz unschuldig daran, dass ich mich relativ spontan auf den Portugiesischen Jakobsweg - den Caminho  Português  - traute. Aufbruch zur letzten großen Reise  Eine Radreise wie in  Irland  wollte ich unbedingt wiederholen und der Jakobsweg hatte mir schon länger unter den Nägeln gebrannt. Mein Mountainbike am Start des Portugiesischen Jakobsweges.  Ex-Pilger und Einheimische hatten mir die portugiesische Variante empfohlen. Und so begann mein letzter Reise-Luxus  vor der Rückkehr in die Normalität. Flanieren durch Lissabon Etwa 640 Kilometer weit waren es von Lissabon aus nach Santiago de Compostela. Ich hatte die verlängerte Route des Weges gewählt, den man auch erst in Porto starten kann. Lissabons Atmosphäre war locker, die Architektur reizvoll. Zahlreiche Aussichtspunkte boten atemberaubende Blicke auf die Stadt und den Fluss Tejo. Gerne sonnten sich dort hippe Städter und entspan

Ein Wochenende in Madrid - Aus Lahnstein in die große weite Welt

Nach einer Woche in meiner - sagen wir: gemütlichen - Heimatstadt Lahnstein machte ich mich schon wieder auf den Weg in Richtung Süden. In Madrid entdeckte ich eine pulsierende Hauptstadt. Ein - sagen wir - gewisser Kontrast zu Lahnstein. Türkischer Tee in Lahnstein.  Die Rache der Wiedersehensfreude Doch erstmal wurde ich krank, sehr krank. Kein Wunder, denn viel Bier war während meines Besuchs in Lahnstein den Rhein hinunter geflossen. Die Umarmungen mit lieben Menschen und anscheinend fiesen Keimen waren zahlreich. Lahnsteiner Lokalität.  Und so begann der Neujahrstag sehr unspektakulär bei laufender Nase mit einem Tee in einer Pariser Hotelbar. Nicht gerade instagramable, mein Zwischenstopp in Paris.  Den Champs Elysée musste ich mir dazu denken, denn durch Streiks lag der öffentliche Verkehr lahm. Nicht, dass die Pariser Metro normalerweise barrierefrei oder nervenschonend wäre, aber die Odyssee mit Sperrungen und Zugausfällen hatte meine Lust auf romantisc